Club der guten Hoffnung - AYOBA 2010

In Südafrika herrschte viele Jahrzehnte lang eine Politik der Rassendiskriminierung.
Schwarze und Farbige wurden würdelos behandelt. Menschenrechte wurden von der Regierung systematisch verletzt. Das Ende der Apartheid hat der Gewalt in der Gesellschaft kein Ende bereitet.
Ziele des Clubs sind es unter anderem durch seine Aktionen und Maßnahmen der Gewalt in Südafrika, aber auch bei uns im Lande entgegen zu wirken und für mehr Frieden und Gerechtigkeit in der einen Welt zu sorgen.
Es sollen Projekte im südlichen Afrika finanziert werden, in denen Straßenkinder, Gewaltopfer und gewaltauffällige junge Menschen Hilfe finden.
Außerdem sollen Begegnungen zwischen Südafrikanern und Deutschen ermöglicht werden, um Verständnis und Toleranz zu fördern, die Vorraussetzung für ein friedliches Miteinander sind. Ein drittes Hauptziel soll die Sensibilisierung der Öffentlichkeiten in Südafrika und Deutschland für die Gewaltproblematik sowie Aufklärung über die Ursachen und Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten sein.

Als die Gruppe aus Südafrika ans AWG kam, hatte die 11. Klasse die Möglichkeit an einem Projekt teil zu nehmen um einen Einblick in die Verhältnisse der dort lebenden Menschen zu bekommen. Begonnen hatte das Projekt mit einem von der AYOBA Gruppe aufgeführtem Theaterstück, anhand dessen die Geschichte eines Jugendlichen erzählt, und zugleich dargestellt wird, wie es den meisten Kindern ergeht.
Album Khumalo hat einen Traum, er möchte unbedingt studieren, weil er weiß, dass Bildung der einzige Weg ist, sich und seiner Familie aus der Armut zu helfen.
Mit dem hart ersparten Geld, auf dem Weg zur Bank wird er überfallen und ausgeraubt;
Wie es in Afrika alltäglich passiert.
In seinem Fußballverein schöpft er  neue Hoffnung durch die Motivation seines Trainers, und er will nicht aufgeben. Mit einem Getränkeverkauf in der Garage seines Vaters fängt er wieder an für sein Studium zu sparen, da die Verkündung der Austragung der Weltmeisterschaft in Südafrika die Stimmung anhebt und die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt werden kann er seine Ersparnisse sicher zur Bank bringen.
Während Album zielstrebig sein Studium aufnimmt fiebert der Rest seines Landes dem Sieg von "Bafana Bafana" der südafrikanischen Nationalmannschaft entgegen.
Alle hoffen auf das vereinte Südafrika jenseits von ethnischen und sozialen Grenzen mit besseren wirtschaftlichen Chancen für alle.
Nach dieser Aufführung gingen die Englisch Kurse mit je 2 Mitgliedern der AYOBA Gruppe in einen Art Workshop. Die einen befassten sich mit der Musik aus Südafrika und lernten ein paar Rhythmen auf afrikanischen Djemben, während eine andere Gruppe spielerisch die Probleme unserer Gesellschaft in Form kurzer Theaterszenen darstellte.
Dieser Projekttag hat doch einige zum Nachdenken angeregt, und uns auch sehn lassen wie gut es uns hier eigentlich geht, und es auch Menschen gibt denen es nicht so gut geht. Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft!
Vielen Dank an die AYOBA Gruppe aus Südafrika!