Zur Aufrechterhaltung eines geordneten Schulbetriebes sind Rücksichtnahme und die Beachtung bestimmter Vorschriften und Anordnungen notwendig, die einen ungestörten Ablauf des Unterrichts ermöglichen und Gefahren verhindern sollen. Die Hausordnung gilt für alle Personen, die sich auf dem Schulgelände aufhalten.

Zuständig und verantwortlich für die Durchführung der Bestimmungen sind in erster Linie Schulleitung und Lehrkräfte. Verstöße gegen die Hausordnung werden geahndet.

1. Aufenthalt auf dem Schulgelände

1.1 Berechtigte Personen

Auf dem Schulgelände dürfen sich folgende Personen aufhalten: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte, Vertreter der Schulaufsicht und des Schulaufwandsträgers, Verwaltungspersonal, Gäste der Schule, Reinigungspersonal, Lieferanten und Vertreter von Firmen.

Mitglieder der zugelassenen Sportvereine und ihre Trainer dürfen sich lediglich im Sporthallentrakt aufhalten, nicht jedoch im Schulhaus.

Sonstige schulfremde Personen, z.B. Vertreter von Presse, Rundfunk, Fernsehen usw., benötigen die Genehmigung des Schulaufwandsträgers in Abstimmung mit der Schulleitung.

Personen, die sich unberechtigt auf dem Schulgrundstück aufhalten und der eindeutigen Weisung der Schulleitung oder eines sonstigen Beauftragten des Hausherrn, dieses sofort zu verlassen, nicht nachkommen, machen sich des Hausfriedensbruchs schuldig.

1.2 Öffnungszeiten

Das Schulhaus ist grundsätzlich von 7.00 - 21.30 Uhr geöffnet. Schülerinnen und Schüler betreten das Haus nur durch die beiden Eingänge vom Schulhof aus. Ab 17:00 Uhr wird der Schulhof geschlossen. Ein Betreten der Schule ist dann nur noch durch den Seiteneingang (Zugang zur Abendrealschule ) möglich.

Die Öffnungszeiten des Sekretariats sind dem Anschlag an der Tür zu entnehmen.

Mit Ausnahme von blinden Schülerinnen und Schülern sowie Rollstuhlfahrern und deren Begleitung halten sich alle Schülerinnen und Schüler bis 7.50 Uhr in der Pausenhalle auf und stehen unter Aufsicht von Lehrkräften. Die Klassenzimmer werden 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn von den Lehrkräften aufgesperrt. Die Fachsäle für Chemie, Physik, Biologie, Erdkunde, Informatik, Musik, Kunsterziehung, Werken und die Sporthallen werden erst zu Unterrichtsbeginn geöffnet und dürfen u.a. zur Verhütung von Unfällen nur unter Aufsicht eines Lehrers betreten werden. Die Schlüssel für diese Räume dürfen von den Lehrern nicht an Schüler gegeben werden.

Der Sporthallenvorraum darf ohne Lehrkraft generell nicht betreten werden. Klassen, deren Unterricht später beginnt, dürfen sich erst bei Unterrichtsbeginn vor ihrem Zimmer einfinden. Bis dahin warten sie in der Pausenhalle.

Nach Beendigung des Unterrichts sollen die Schülerinnen und Schüler zeitnah die Schulanlage verlassen.

1.3 Pausenordnung

Zwischen der 2. und 3. Stunde und zwischen der 4. und 5. Stunde liegt eine Pause von 20 Minuten. Zwischen der 6. und 7. Stunde liegt eine Pause von 30 Minuten. Die Mittagszeit dauert von 12.25 - 13.40 Uhr. Die Schüler müssen den Anweisungen der aufsichtführenden Lehrkräfte und des Amtsmeisters Folge leisten.

Die Toiletten, der Keller, der 1. und der 2. Stock dürfen nicht als Aufenthaltsräume während der Pausen benutzt werden.

Aufenthalt während der Pausen für die 5. bis 9. Jahrgangsstufe möglichst im Hof, bei schlechtem Wetter in den Gängen des Erdgeschosses und in der Pausenhalle. Der Gang vor dem Lehrerzimmer ist kein Aufenthaltsraum. Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Jahrgangsstufe können sich auch in den Klassenzimmern, den Gängen, der Cafeteria und dem Innenhof aufhalten. 

Aufenthalt im Innenhof: Der Innenhof ist als Ruhebereich konzipiert. Deshalb ist der Aufenthalt im Innenhof nur den Schülerinnen und Schülern der Q11, Q12, der Klasse 10e sowie den sehbehinderten und blinden Schülerinnen und Schülern gestattet.

Aufenthaltsort vor Unterrichtsbeginn für alle Schülerinnen und Schüler (auch 10E / Q11 / Q12) bis 7.50 Uhr ist die Pausenhalle oder der Schulhof. Auch der Sporthallenvorraum darf vorher nicht betreten werden. Blinde Schülerinnen und Schüler sowie Rollstuhlfahrer brauchen nicht in der Halle zu warten.

2. Ordnung und Sicherheit

2.1 Es besteht ein grundsätzliches Rauchverbot auf dem Schulgelände.

2.2 Verlassen des Schulgeländes

  • Das Schulgelände wird jeweils durch die umlaufenden Bürgersteige begrenzt, die bereits öffentlicher Grund sind. Der Sportplatz ist Schulgelände, der Basketballkäfig mit Vorplatz jedoch nicht!
  • Das Verlassen des Schulgeländes ist für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 5 bis 10 während der stundenplanmäßigen Unterrichtszeit grundsätzlich nicht zulässig, da die Aufsichtspflicht bei der Schule liegt. In der Mittagspause 13:10 Uhr bis 13:40 Uhr dürfen die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen das Schulgelände zum Mittagessen verlassen.
  • Für die Schülerinnen und Schüler der Q11 und Q12 gilt folgende Regelung: Während aller Pausen dürfen sie das Schulgelände verlassen. Voraussetzung: Pünktliche Rückkehr in die nachfolgende Unterrichtsstunde.
  • Die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsklassen bleiben ohne Ausnahme sowohl in den Pausen als auch während der BFA-Stunden auf dem Schulgelände in den ausgewiesenen Bereichen (Schulhof, Aula, Cafeteria, Mensa, Kletterraum oder Turnhalle).

    2.3 Unterrichtsräume

    • Während des Unterrichts ist die jeweils zuständige Lehrkraft für die Aufsicht in ihrer Klasse verantwortlich.
    • Verlässt eine Klasse am Ende einer Unterrichtsstunde das Klassenzimmer bzw. den Fachlehrsaal, ist die Lehrkraft verpflichtet, das Zimmer abzusperren, die Fenster schließen und das Licht löschen zu lassen!
    • Nach Unterrichts- bzw. Veranstaltungsschluss sind die Tafeln zu wischen, die Stühle auf die Tische zu stellen und die Ablagebretter unter den Tischen zu leeren.
    • Das Umstellen von Tischen und Stühlen in den Klassen 5 - 12 darf nur mit Zustimmung der unterrichtenden Lehrkraft erfolgen. Am Ende ihres Unterrichts ist diese verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Umstellung wieder rückgängig gemacht wird.
    • Aus den Klassenzimmern und Lehrsälen dürfen keine Einrichtungsgegenstände entfernt werden.
    • Stationäre Geräte, z.B. Tageslichtprojektoren, Computer, werden in der Regel nur in dem auf dem Gerät vermerkten Raum benützt. Die Lehrkräfte haben dafür Sorge zu tragen, dass Geräte, die aus einem anderen Raum geholt wurden, zuverlässig nach Stundenschluss wieder zurückgebracht werden.
    • Klassen- bzw. fachbezogene Anschläge, Bilder und ähnliches können von den Schülerinnen und Schülern nur mit Einverständnis der für das Zimmer zuständigen Lehrkräfte an einer dafür vorgesehenen Stelle angebracht werden. Alle Anschläge, Bilder und ähnliches müssen von der verantwortlichen Lehrkraft abgezeichnet sein.
    • Es ist darauf zu achten, dass die Wände nicht beschädigt werden.
    • Die Garderobe ist grundsätzlich an die Haken in den Klassenzimmern zu hängen

    2.4 Sauberkeit im Schulhaus

    Alle Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sind für die Sauberkeit im Schulbereich verantwortlich.

    • Abfälle gehören in die Papierkörbe oder in die aufgestellten Spezialbehälter.
    • Wände, Einrichtungsgegenstände, Lehr - und Lernmittel dürfen nicht beschriftet, bemalt oder beschmutzt werden.
    • Während des Unterrichts darf nicht gegessen, getrunken oder Kaugummi gekaut werden.

    2.5 Schülerunfall und ansteckende Krankheiten

    Bei einer Verletzung oder einem Unfall sollten sich die Schüler sofort an eine Lehrkraft wenden. Diese lässt den Schulsanitätsdienst rufen, der für weitere Maßnahmen sorgt.

    Ansteckende Krankheiten sind unverzüglich der Schulleitung zu melden.

    2.6 Sonstige Regelungen

    • Alkoholgenuss im Schulbereich ist grundsätzlich verboten.
    • Fahrräder können in den dafür bestimmten Gestellen auf dem Vorplatz des Schuleinganges abgestellt werden. Die Fluchtwege sind freizuhalten! Das Einstellen von Mopeds und Mofas im Fahrradkeller ist aus feuerpolizeilichen Gründen nicht möglich.
    • Der Parkplatz an der Nordseite des Schulgebäudes ist nur Lehrkräften vorbehalten.
    • Schülerinnen und Schülern ist es nicht gestattet, während des Unterrichts Mobiltelefone (”Handys”) und digitale Speichermedien (MP3-Player u.ä.) eingeschaltet zu haben.
    • Laserpointer stellen eine erhebliche Gefahr für die Augen dar. Ihr Besitz in der Schule ist daher Schülerinnen und Schülern nicht gestattet.
    • Für den Sportunterricht gelten die erlassenen Regelungen in der Hausordnung für Schulturnhallen und die Richtlinien für die Durchführung des Schwimmunterrichts an den Schulen bzw. die Badeordnung.

    2.7 Unfallvermeidung

    Aus Gründen der Sicherheit ist im Schulbereich folgendes nicht gestattet:

    • das Betreten der Fachräume und Sporthallen ohne Aufsicht
    • das Bedienen von Maschinen oder elektrischen Geräten ohne Aufsicht
    • das Rennen in den Gängen und auf den Treppen
    • das Raufen, Schubsen und andere Tätlichkeiten
    • das Hinabwerfen von Gegenständen aus den Fenstern und im Treppenhaus
    • das Verschütten oder Verspritzen von Flüssigkeiten
    • das Ballspielen im Schulhaus
    • das Schneeballwerfen
    • das Fahren mit Fahrrädern, Mopeds, Rollern sowie die Benützung von Skateboards, Kickboards und Inline-Skates
    • das Mitbringen von Tieren
    • das Mitbringen von Waffen und gefährlichen Gegenständen.

    Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler haben sich verbindlich an die Richtlinien zur Sicherheit im naturwissenschaftlichen Unterricht an den Schulen in Bayern lt. KM Bek. vom 04.09.86 zu halten.

    3. Schadensfälle und Haftung

    3.1 Haftung seitens der Benutzer

    • Alle Benutzer des Schulgeländes sind verpflichtet mit allen schuleigenen Gegenständen und Einrichtungen sorgsam umzugehen.
    • Aufgrund eigenen Verschuldens beschädigte oder verlorengegangene Bücher sind zu ersetzen.
    • Bei vorsätzlichen oder fahrlässig verursachten Schäden kann die Landeshauptstadt München Schadensersatzansprüche gegenüber dem Verursacher geltend machen.
    • Die Landeshauptstadt München haftet nicht für Verluste oder Schäden am Eigentum schulfremder Benutzer.

    3.2 Haftungsausschluss, Haftungsbeschränkung und Haftung gegenüber den Benutzern

    • Alle Benutzer des Schulgeländes sind verpflichtet, auf ihr Eigentum zu achten. Für Gegenstände, die nicht selbst beaufsichtigt werden, besteht keine Haftung.
    • Für Geld, Schmuck und andere Wertgegenstände, die üblicherweise für den Schulbesuch nicht erforderlich sind, besteht kein Ersatzanspruch.
    • Ist der Verlust oder die Beschädigung von Schülereigentum eingetreten, weil eine persönliche Beaufsichtigung des Gegenstandes nicht möglich war und keine in üblicher Weise verschließbare Verwahreinrichtung bestand, sind Ansprüche an die Stadtkämmerei - Versicherungsverwaltung zu richten.
    • Die Landeshauptstadt München haftet nicht für Verluste oder Schäden am Eigentum schulfremder Benutzer, es sei denn, sie beruhen auf vorsätzlichem Handeln.

    4. Umweltschutz und Energieverbrauch

    4.1 Abfälle und Entsorgung

       

    • Soweit getrennte und besonders gekennzeichnete Abfallbehälter vorhanden sind, ist Papier getrennt von sonstigen Abfällen zu deponieren.
    • Auf sonstige Abfallsammelstellen zur umweltgerechten Entsorgung von Aludosen, Glas, Metall, Batterien usw. wird hingewiesen.
    • Auf die Regelungen über die "Beseitigung von Chemikalienresten und Umwelt gefährdenden Abfällen in den Schulen" durch das Bayer. Staatsministerium für Unterricht und Kultus vom 12.04.84 (KMBI 1984 S. 283) wird verwiesen.

    4.2 Beleuchtung und elektrische Geräte

    • Jede überflüssige Beleuchtung ist zu vermeiden, desgleichen die unnötige Inbetriebnahme von elektrischen Geräten und der Betrieb elektrischer Geräte über das Notwendige hinaus.
    • Das Aufstellen und der Betrieb von Elektrogeräten z.B. Kaffeemaschinen durch Schülerinnen und Schüler in Unterrichts-, SMV- und Aufenthaltsräumen ist untersagt.

    4.3 Heizung

    Die Fenster dürfen während der Heizperiode nur vorübergehend zum Lüften, nicht aber auf Dauer zur Regelung der Raumtemperatur geöffnet werden.