Schülerbegegnung in Camaret-sur-Mer

Nach der erfolgreichen Durchführung des Schüleraustauschs mit La Réunion war es dem Fachbereich Französisch wichtig, einen weiteren Austausch anzubieten. Er war gedacht als Alternative für all diejenigen, die an diesem verhältnismäßig aufwändigen Austausch nicht hatten teilnehmen können, sei es aus Termingründen - unser Be-such auf der Insel und der Gegenbesuch dauerten je circa drei Wochen, von denen der größere Teil jeweils in die Ferien fiel -, aus finanziellen Überlegungen, aufgrund von Schwierigkeiten bei der Beherbergung von Austauschpartnern oder einfach, weil sich der ein oder andere Schüler doch noch nicht so weit hatte hinauswagen wollen.

Deshalb fuhren 20 AWGler Ende April in die Bretagne, nach Camaret-sur-Mer, zu einer so genannten Drittortbegegnung. Bei dieser Variante des Schüleraustauschs - die an unserer Schule im Fachbereich Englisch schon seit einiger Zeit mit großem Erfolg praktiziert wird - treffen sich Partnerklassen aus den jeweiligen Ländern an einem dritten, sozusagen neutralen Ort. So haben wir also zusammen mit einer Klas-se aus Wissembourg - das liegt im Elsass - eine Woche in einer bretonischen Ju-gendbegegnungsstätte verbracht. Und dort wurde dann unserer deutsch-französischen Gruppe ein vom Jugendherbergsteam perfekt ausgearbeitetes Pro-gramm geboten, von dem wir wirklich rundum profitieren konnten: in sprachlicher Hinsicht sowieso, aber auch in Sachen Naturkunde und Wassersport. Wir hatten eine Menge Spaß, zumal wir uns über das Wetter - in der Bretagne bekanntlich eine eher prekäre Angelegenheit - kaum zu beklagen hatten. Eine gelungene Sache, die Pla-nungen für eine nächste Runde im kommenden Schuljahr laufen.

Th. Weiser

Unsere Woche in Camaret-sur-mer

Wir, ein paar Schüler der 7. und 8. Klasse, waren in Camaret-sur-Mer. Dieses Dorf liegt in der Bretagne am Atlantik. Wir sind mit dem Bus am 23. 4. 05 losgefahren und nach einer 22-stündigen, sehr witzigen Fahrt angekommen. Die Landschaft und das Meer waren sehr schön. Am Abend haben wir dann unsere französischen Partner getroffen, die alle sehr nett waren und zum Glück besser Deutsch konnten als wir Französisch. Wir bekamen vom Club Léo Lagrange ein Tagebuch, das wir zusammen mit dem  uns zugewiesenen Austauschschüler/in bearbeiten mussten. Darauf bekamen wir am Ende der Woche auch eine Note. Es hat häufig geregnet, aber wir hatten auch Spaß an der frischen Luft. Wir bekamen ein Programm vorgestellt, in dem Sprachspiele, Aktivitäten am Meer und eine Party einander abwechselten. Wir wurden in 3 Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe ist zweimal segeln gegangen. Es war meist sehr nass, aber es hat dafür eine Menge Spaß gemacht. Leider konnten wir im noch zu kalten Atlantik nicht baden. An einem Nachmittag, es war sehr heiß, waren wir am Meer. Es war Ebbe und wir sind zu Fuß fischen gegangen. In den von der ablaufenden Flut zurückgelassenen Pfützen  konnte man ganz viele Meerestiere sehen, Krabben, kleine Fische, Muscheln, die sich an die Steine gesaugt hatten, v. a. auch Garnelen und Schrimps. Diese Tiere haben wir zum Einrichten unseres Aquariums gebraucht, aber am Ende der Woche wieder zurück ins Meer gesetzt. Jeden Tag hatten wir von 17 bis 19 Uhr Freizeit und konnten in das kleine Städtchen gehen. Das Essen dort war nicht immer so nach unseren Geschmäckern, aber meist war es ganz OK. Wir haben auch eine kleine Rallye zur Erkundung des Hafens gemacht. Am Ende der Woche waren wir sehr traurig, uns von unseren Austauschpartnern und dem Club Léo verabschieden zu müssen. Wir haben eine sehr schöne Woche in Camaret verbracht und würden das gerne wiederholen.

En avril, nous avons fait un séjour à Camaret-sur-Mer en Bretagne. C’était une rencontre avec nos correspondants alsaciens du collège Otfried de Wissembourg. Nous avons fait des activités très intéressantes: le voyage, des excursions en mer, un rallye, des jeux  linguistiques,  le journal du séjour, des choses dont on ne parle pas...

 Notre voyage en autocar a commencé à onze heures de la nuit. Il y avait deux conducteurs, mais à Metz, l’un d’eux nous a quittés. Après vingt-deux heures de route, nous sommes arrivés à Camaret-sur-Mer, au Club Léo Lagrange. On était très fatigués. Ce soir-là, on a mangé le repas sans appétit.

 La première journée, on a fait un rallye sur Camaret. Il s’agissait de demander des informations aux Camaretois et de remplir un questionnaire. C’était une belle promenade autour du port de Camaret.

Nous devions faire un journal de notre séjour, chose qui ne nous plaisait pas trop. Nos correspondants français étaient très sérieux à y travailler et à nous aider. Ainsi, on a pas mal profité.

En plus, on a fait des jeux linguistiques. Là, il s’agissait de répéter ce que les Français disaient. Parfois, c’était assez drôle, parce qu’on avait du mal à prononcer certains mots. Les Français avaient moins de difficultés parce que beaucoup d’entre eux étaient bilingues.

Nous avons fait plusieurs excursions en mer avec un voilier relativement grand, il avait même deux mâts. Notre moniteur de voile était très sympa, et en peu de temps, on est arrivés à comprendre comment le bateau fonctionnait.

On est aussi allés faire la pêche à pied, on a attrapé un grand nombre de plantes, de crabes et de poissons qu'on a mis dans un aquarium. Malheureusement, certains animaux s'y sont mis tout de suite à manger les autres.

En fin du compte, c'était un séjour formidable.

 

E. Bomblies, J. Korsche