Erasmus+ Projekt des Adolf-Weber-Gymnasiums 2016-18

Living in a smart environment 2030 - chances and challenges
Als Nachfolgeprojekt des europäischen Lehrer- und Schüleraustausches Comenius wurde im Jahr 2014 das Erasmus+ Programm entwickelt. Nachdem schon drei Comenius Projekte an unserer Schule erfolgreich umgesetzt worden waren, wurde uns die Bewerbung für ein Erasmus+ Projekt in den Jahren 2016-18 genehmigt, bei dem neben unserem Gymnasium Schulen aus Oulu (Finnland), Loulé (Portugal), Varna (Bulgarien) und Sint Niklaas (Belgien) teilnehmen.
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Das Erasmus Team am AWG

Vier Kollegen bilden den Kern des Erasmus-Teams. Immer mehr AWG-Kollegen beteiligen sich mit Projekten und Ideen. 

Frau Seifert -Lorenz
Herr Dr. Barnikel
Herr Brütting
Herr Plötz (Website)

Was wünschen sich Schüler von der Politik? In Varna wurde lange gesproche, das Ergebnis ist die Charta von Varna

Erasmus-Treffen in Belgien

Jeder Schüler besitzt ein günstiges Andoid-Tablet. Die Schule überlegt auf Chromebooks umzusteigen.

Wir besuchen unsere Partner in Sint Niklaas. An dieser Schule (OLVP) hat schon seit mehreren Jahren jeder Schüler sein eigenes Tablet.


Am OLVP wird mit dem System von google gearbeitet. Die google Software für Schulen ist kostenlos, einfach zu handhaben und in vielen Ländern sehr erfolgreich. Die Risiken beim Datenschutz sind schwer zu kalkulieren. Der Erfahrungsaustauch bei diesem wichtigen Thema war für uns Lehrer sehr spannend.

R.Plötz

 


mehr Infos zum Austausch 

Wie sehen die Schüler das AWG?

Das Erasmus Team hat eine Umfrage unter 459 Schüler der fünf Erasmus Schulen durchgeführt. Es ist interessant den Vergleich zwischen dem AWG und den Partnerschulen der verschiedenen Lädern entstanden. Wir müssen uns der Kritik der Schüler stellen, auch wenn uns die Ergebnisse nicht immer gefallen. 


Die Ergebnisse werden in Belgien vorgestellt und diskutiert.
von Varna nach Glasgow

München und Sint Niklaas erleben Zuwanderung. Die Schüler des AWG sind zum Großteil in München geboren. Die meisten Großeltern der AWG-Schüler haben ihre Kindheit aber nicht in München verbracht. Finnland wandelt sich vom Auswanderung- zum Einwanderungsland. Portugal hat während der Wirtschaftskrise viele junge Menschen durch Abwanderung verloren.
Ein großer Teil der bulgarischen Schüler wird die Zukunft im europäischen Ausland suchen.

Erasmus Ziel: Die Schüler sollen ihre sehr verschiedenen Erfahrungen teilen können. Wir wollen uns mit diesem spannenden Thema im Laufe des nächsten Schuljahres noch verstärkt beschäftigen. 

Dieser bulgarische Film behandelt das Thema aus einer sehr persönlichen Perspektive:

living abroad  

 

 

Die Schüler entwerfen einen Flyer um praktische Infos für Gäste ihrer Schule zusammenzustellen

Wie solle die Schule von morgen aussehen?

Die Schüler der verschiedenen Länder besprechen was sich verändern muss. Wir Lehrer hören interessiert zu. 

Die Ergebnisse werden in Belgien ausführlich besprochen.

Herbst 2016: erstes Erasmus-Treffen am AWG

Der Start: Lehrer aus fünf Nationen treffen sich am AWG um gemeinsame Schüler-Projekte zu planen. 

mehr Bilder

 

 

In langen Sitzungen strukturieren die Lehrer ihre Ideen.
Landkarte

Die Schüler hatten den Auftrag in ihren eigenen Kühlschrank zu blicken. Woher kommen die Nahrungsmittel die wir täglich verzehren? Auf welchen Wegen erreichen sie uns? Dieses Projekt gibt keine Antworten, es soll zum Nachdenken anregen.

Die Schüler der Erasmus-Partner konnten ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Landkarte mit den Geburtsorten der Großeltern

Schüler aus München und Schüler der Partnerschulen markieren den Ort an dem ihre Großeltern aufgewachsen sind. Das Projekt hat den Schülern großen Spaß gemacht und führte zu spannenden Gesprächen. Die Kindheit der eigenen Eltern wäre ein zu privates Thema gewesen. Aber über die Kindheit der Großeltern wurde gern gesprochen.

Münchner Kinder haben ihre Wurzeln in der ganzen Welt.

Karte

Nach dem Erfolg der reinen Karte wollten wir Geschichte durch Geschichten lebendig werden lassen.

Anfang April ist Meer noch sehr winterlich.
Vier AWGler in der intelligentesten Stadt Europas

Life in our neighbourhood - life in our cities

Comeniusprojekt 2013-2015

Website mit vielen Ergebnissen des Comenius Projekts

Schüler aus fünf europäischen Ländern analysieren und vergleichen die Lebensbedingungen in ihren Städten.

In der Partnerschaft steht neben dem zwischenmenschlichen Austausch die Sensibilisierung für die Lebensbedingungen in der unmittelbaren Umgebung und den Städten der beteiligten europäischen Schulen im Vordergrund. Von 30.3. bis 5.4. fand das erste internationale Treffen in der nordfinnischen Stadt Oulu statt.

Im Rahmen des Projektes setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Strukturen in ihrer näheren Umgebung, ihrem Stadtviertel oder ihrer Kommune auseinander und vergleichen diese mit denen ihrer europäischen Partner. Sie untersuchen ihr Stadtviertel und ihre Stadt, indem sie diese kartographieren, darüber hinaus u.a. Statistiken, Fragebögen, Beiträge z.B. für die gemeinsame Website zu einzelnen Aspekten des Themas erstellen, die Ergebnisse vergleichend reflektieren und Zukunftsvisionen festhalten.

Zusammen mit den finnischen Gastgebern arbeiteten in Oulu über zwanzig Schüler und eben so  viele Lehrer aus den europäischen Partnerschulen eine Woche zusammen am Thema Life in our neighbourhood - life in our cities und stellten erste Ergebnisse der Arbeitsgruppen an ihren Schulen vor. Gemeinsame Sprache im Projekt ist Englisch.

Ergänzend gab es für Schüler und die Lehrer des Projektteams etliche Informationsveranstltungen u.a. über das in den Zeiten von PISA-Tests besonders interessant gewordene finnische Schulsystem und landeskundliche Informationen. Die Schüler wohnten in der Woche bei ihren finnischen Gastfamilien.

Die nächsten Treffen:

  • Ende September in Katowice/Polen
  • im November in Šiauliai/Litauen
  • und im Januar Sint-Niklaas/Belgien

Nach den Osterferien 2015 wird das Projekt mit einem abschließenden Treffen in München beendet werden. (PIN)