Erasmus+ Projekt des Adolf-Weber-Gymnasiums 2016-18

Living in a smart environment 2030 - chances and challenges
Als Nachfolgeprojekt des europäischen Lehrer- und Schüleraustausches "Comenius" wurde zum Jahr 2014 das "Erasmus+"-Programm für Schulen entwickelt und in das längst bestehende universitäre Lern- und Austauschprogramm "Erasmus" eingepflegt. Nachdem schon drei Comenius Projekte an unserer Schule erfolgreich umgesetzt worden waren (2000-2003, 2011-2013 und 2013-2015), wurde uns die Bewerbung für ein Erasmus+ Projekt in den Jahren 2016-18 genehmigt, bei dem neben unserem Gymnasium Schulen aus Oulu (Finnland), Loulé (Portugal), Varna (Bulgarien) und Sint Niklaas (Belgien) teilnehmen.
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Das Erasmus-Team am AWG

Vier Kollegen bilden den Kern des Erasmus-Teams. Immer mehr AWG-Kollegen beteiligen sich mit Projekten und Ideen. 

Frau Seifert -Lorenz
Herr Dr. Barnikel
Herr Brütting
Herr Plötz (Website)

Ein Selfie mit dem OB – Erasmus+ Team bei Dieter Reiter

Bild mit Hr. Reiter

Am Freitag, den 2.2.18 waren drei Vertreter des AWG-Erasmus+ Teams bei Oberbürgermeister Dieter Reiter um ihm feierlich die „Charta of Varna“ zu übergeben. Auf dem zweiseitigen Dokument haben Schülerinnen und Schüler der fünf Mitgliedsschulen im Projekt „Living in a smart environment 2030 – Chances and challenges“, in dem das AWG die Projektleitung innehat, bei ihrem Arbeitstreffen in Varna im Frühjahr 2017 Wünsche und Forderungen an die Stadt der Zukunft festgehalten. Nachdem bereits in Varna, Bulgarien und in Loulé, Portugal die Charta an die Stadtoberen übergeben worden war, konnten wir sie nun unserem Münchner OB überreichen. (bar)

Was wünschen sich Schüler von der Politik? In Varna wurde lange gesprochen, das Ergebnis ist die Charta von Varna

Wie soll die Schule von morgen aussehen?

Die Schüler der verschiedenen Länder besprechen was sich verändern muss. Wir Lehrer hören interessiert zu. 

Die Ergebnisse wurden in Belgien ausführlich besprochen.

Wie sehen die Schüler das AWG?

Das Erasmus-Team hat eine Umfrage unter 459 Schülern der fünf Erasmus-Schulen durchgeführt. Es ist ein interessanter Vergleich zwischen dem AWG und den Partnerschulen der verschiedenen Länder entstanden. Wir müssen uns der Kritik der Schüler stellen, gerade wenn uns die Ergebnisse nicht immer gefallen. 


Die Ergebnisse wurden in Belgien vorgestellt und diskutiert.

Radiointerview in Varna

"Ein absoluter Höhepunkt unseres Besuchs in Varna war das Interview bei Radio Varna über unser gemeinsames Erasmus+ Projekt. Auf Englisch unterhielten wir uns über Inhalte und Ziele unserer Zusammenarbeit, zuerst die Schülerinnen und Schüler, dann die Lehrkräfte. Das Programm wurde eine Woche nach unserem Artbeitstreffen in Bulgarien dort landesweit ausgestrahlt."

Audio-Datei Teil1: Interview mit den Lehrern

Audio-Datei Teil2: Interview mit den Schülern

Wie barrierefrei ist dein Stadtviertel? Ein kleines Fotoprojekt

Thema: Menschen mit Behinderung.  Was läuft gut? Was läuft schlecht? Wir haben das Seminar auf Foto-Jagd geschickt und die Eindrücke kartiert.

Migration - ein wichtiges Thema

von Varna nach Glasgow

München und Sint Niklaas erleben Zuwanderung. Die Schüler des AWG sind zum Großteil in München geboren. Die meisten Großeltern der AWG-Schüler haben ihre Kindheit aber nicht in München verbracht. Finnland wandelt sich vom Auswanderung- zum Einwanderungsland. Portugal hat während der Wirtschaftskrise viele junge Menschen durch Abwanderung verloren.
Ein großer Teil der bulgarischen Schüler wird die Zukunft im europäischen Ausland suchen.

Erasmus-Ziel: Die Schüler sollen ihre sehr verschiedenen Erfahrungen teilen können. Wir wollen uns mit diesem spannenden Thema im Laufe des nächsten Schuljahres noch verstärkt beschäftigen. 

Dieser bulgarische Film behandelt das Thema aus einer sehr persönlichen Perspektive:

living abroad  

 

 

Die Schüler entwerfen einen Flyer um praktische Infos für Gäste ihrer Schule zusammenzustellen

Kartierung der Nahrungsmittelproduktion

Landkarte

Die Schüler hatten den Auftrag in ihren eigenen Kühlschrank zu blicken. Woher kommen die Nahrungsmittel, die wir täglich verzehren? Auf welchen Wegen erreichen sie uns? Dieses Projekt gibt keine Antworten, es soll zum Nachdenken anregen.

Die Schüler der Erasmus-Partner konnten ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Die Schule im Jahr 2030 - Eine Vision aus Sicht eines Lehrers

Chancen und Risiken der Digitalisierung werden auch im Lehrerteam sehr kontrovers diskutiert. Das Video zeigt die rein positive Vision eines voll digitalsierten Unterrichts aus der Sicht von Herrn Plötz.

Wo sind deine Großeltern aufgewachsen?

Landkarte mit den Geburtsorten der Großeltern

Schüler aus München und Schüler der Partnerschulen markieren den Ort, an dem ihre Großeltern aufgewachsen sind. Das Projekt hat den Schülern großen Spaß gemacht und zu spannenden Gesprächen geführt. Die Kindheit der eigenen Eltern wäre ein zu privates Thema gewesen. Aber über die Kindheit der Großeltern wurde gern gesprochen.

Münchner Kinder haben ihre Wurzeln in der ganzen Welt...

Welche Geschichten können deine Großeltern erzählen

Karte

Nach dem Erfolg der reinen Karte wollten wir Geschichte durch Geschichten lebendig werden lassen.

Treffen in Loule (Portugal) im Herbst 2017

Experimente zur Solarenergie, wir haben Papier zum Brennen gebracht...
Kuchen backen mit Solarenergie - sehr lecker!

Eine spannende Woche an der Algarve. Wir haben viele interessante Begegnungen und nehmen neue Ideen nach München mit.

Erasmus-Treffen in Belgien im Frühjahr 2017

Jeder Schüler besitzt ein günstiges Android-Tablet. Die Schule überlegt auf Chromebooks umzusteigen.

Wir besuchen unsere Partner in Sint Niklaas. An dieser Schule (OLVP) hat schon seit mehreren Jahren jeder Schüler sein eigenes Tablet.


Am OLVP wird mit dem System von google gearbeitet. Die google-Software für Schulen ist kostenlos, einfach zu handhaben und in vielen Ländern sehr erfolgreich. Die Risiken beim Datenschutz sind schwerwiegend und bislang kaum zu kalkulieren. Der Erfahrungsaustauch bei diesem wichtigen Thema war für uns Lehrer sehr spannend.

R. Plötz

 


mehr Infos zum Austausch 

Herbst 2016: erstes Erasmus-Treffen am AWG

Der Start: Lehrer aus fünf Nationen treffen sich am AWG um gemeinsame Schüler-Projekte zu planen. 

mehr Bilder

 

 

In langen Sitzungen strukturieren die Lehrer ihre Ideen.

Ein Tag im Jahr 2030

Ein Animationsfilm aus Belgien.

Anfang April ist das Meer in Finnland noch sehr winterlich.
Vier AWGler in der "intelligentesten Stadt" Europas!

Life in our neighbourhood - life in our cities

Comeniusprojekt 2013-2015

Website mit vielen Ergebnissen des Comenius Projekts

Schüler aus fünf europäischen Ländern analysieren und vergleichen die Lebensbedingungen in ihren Städten.

In der Partnerschaft steht neben dem zwischenmenschlichen Austausch die Sensibilisierung für die Lebensbedingungen in der unmittelbaren Umgebung und den Städten der beteiligten europäischen Schulen im Vordergrund. Von 30.3. bis 5.4.2014 fand das erste internationale Treffen in der nordfinnischen Stadt Oulu statt.

Im Rahmen des Projektes setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Strukturen in ihrer näheren Umgebung, ihrem Stadtviertel oder ihrer Kommune auseinander und vergleichen diese mit denen ihrer europäischen Partner. Sie untersuchen ihr Stadtviertel und ihre Stadt, indem sie diese kartographieren, darüber hinaus u.a. Statistiken, Fragebögen, Beiträge z.B. für die gemeinsame Website zu einzelnen Aspekten des Themas erstellen, die Ergebnisse vergleichend reflektieren und Zukunftsvisionen festhalten.

Zusammen mit den finnischen Gastgebern arbeiteten in Oulu über zwanzig Schüler und eben so viele Lehrer aus den europäischen Partnerschulen eine Woche zusammen am Thema Life in our neighbourhood - life in our cities und stellten erste Ergebnisse der Arbeitsgruppen an ihren Schulen vor. Gemeinsame Sprache im Projekt ist Englisch.

Ergänzend gab es für Schüler und die Lehrer des Projektteams etliche Informationsveranstaltungen u.a. über das in den Zeiten von PISA-Tests besonders interessant gewordene finnische Schulsystem und landeskundliche Informationen. Die Schüler wohnten in der Woche bei ihren finnischen Gastfamilien.

Die folgenden Treffen führten AWG-Schüler und -Lehrer:

  • Ende September 2014 nach Katowice/Polen
  • im November 2014 nach Šiauliai/Litauen
  • und im Januar 2015 nach Sint-Niklaas/Belgien

Nach den Osterferien 2015 wurde das Projekt mit einem abschließenden Treffen in München beendet. (PIN)